Vorschlag zur Vergrößerung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Holzweiler-Esch

Folgende E-Mail haben wir am 11.12.2019 an die Löschgruppenführer Holzweiler-Esch gesendet:

Sehr geehrte Frau Schopp, sehr geehrter Herr Röhn,

anlässlich einer Ortsbeiratssitzung wurden wir darüber informiert, dass geplant sei, ein neues Feuerwehrhaus gemeinsam mit einem Dorfgemeinschaftshaus an der K34 zwischen Holzweiler und Esch zu bauen. Begründet wurde die Notwendigkeit eines neuen Feuerwehrhauses mit dem Platzmangel für ein weiteres, dringend benötigtes Fahrzeug.
In einem mit Herrn Dieter Hilberath kürzlich geführten Telefonat wurde dieses noch einmal bekräftigt mit dem zusätzlichen Hinweis, dass die Löschgruppe zur Zeit nicht einmal die Möglichkeit hätte, sich an einen Tisch zu setzen.

Da es sich bei dem geplanten Standort für das neue Feuerwehrhaus um Landschaftsschutzgebiet handelt, wir uns aber dem Umweltschutz verpflichtet fühlen, haben wir nach alternativen Lösungen gesucht.
Dabei haben wir festgestellt, dass das Grundstück der Gemeinde von insg. ca. 10 m x 15 m eine komfortable Erweiterung des vorhandenen Feuerwehrhauses erlaubt.

Bei Nutzung der Gesamtgrundstücksbreite wäre ausreichend Platz für die beiden Feuerwehrfahrzeuge einschließlich Ausrüstungsgegenstände.

Der notwendige Raum für den Aufenthalt der Löschgruppe ließe sich leicht durch eine Aufstockung des Gebäudes gewinnen.

(Die Abbildungen im Anhang vermitteln einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten.)

Durch den Umbau des derzeitigen Feuerwehrhauses ergeben sich im Vergleich zum geplanten Standort zwischen Holzweiler und Esch erhebliche Vorteile:

1. Beachtung des Natur- und Umweltschutzes, da hier keine Neuversiegelung des Bodens stattfindet und der Verlust wertvollen Ackerbodens vermieden wird.
Auch erfolgt keinerlei Beeinträchtigung des Landschaftsbildes im Landschaftsschutzgebiet.

2. Bei dem vorhandenen Grundstück der Gemeinde kann die Genehmigung für den Umbau zügig erfolgen.
(Im Gegensatz dazu muss bei dem Standort zwischen Holzweiler und Esch das notwendige Grundstück von der Gemeinde erst noch gekauft werden. Weitere Verzögerungen sind zu erwarten wegen der erforderlichen Genehmigung für das Zielabweichungsverfahren sowie für die Genehmigung, in einem Landschaftsschutzgebiet zu bauen. Dabei ist es äußerst fraglich, ob eine solche Genehmigung in Anbetracht der Möglichkeiten am aktuellen Standort, überhaupt erteilt werden kann.)

3. Das derzeitige Feuerwehrhaus ist mit Wasser/Abwasser, Strom, usw. erschlossen.
(Die Erschließung des geplanten Standortes zwischen Holzweiler und Esch ist dagegen bedeutend kosten- und vor allem zeitaufwendiger.)

4. Da sich die Dachfläche bei dem vorhandenen Feuerwehrhaus durch den Umbau nur geringfügig vergrößert, wird der Hochwasserschutz nicht beeinträchtigt.
(Beim Bau des Feuerwehrhauses zwischen Holzweiler und Esch dagegen wird durch die zusätzliche Neuversiegelung, insbesondere unter Berücksichtigung des im Verbund geplanten Dorfgemeinschaftshauses, voraussichtlich ein zusätzliches Regenrückhaltebecken erforderlich.)

Zusammengefasst lässt sich feststellen:

Das Ausmaß des vorhandenen Grundstücks der Gemeinde ermöglicht den Bau eines Feuerwehrhauses, das u. E. den Bedarf ausreichend abdeckt und bei Zustimmung in kurzer Zeit realisiert werden könnte.

Dabei finden Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes besondere Berücksichtigung.

Wir bitten Sie, unseren Vorschlag in Ihrem Bereich zu diskutieren und uns eventuelle Hinweise, Wünsche oder auch Bedenken mitzuteilen.
Wir beabsichtigen, unseren Vorschlag in Kürze im Ortsbeirat zu diskutieren und würden Ihre Anregungen dabei ggf. gerne berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Halfen & Boris Zoons